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Westufer des Ammersees bekommt Sicherheitswacht

Aufgrund von Vandalismus - Westufer des Ammersees bekommt Sicherheitswacht

Der jugendliche Vandalismus hat in den letzten Monaten in den Gemeinden am Westufer des Ammersees deutlich zugenommen. Lautes Randalieren sowie Sachbeschädigen nach einem Übermaß an Alkohol oder gar Drogenkonsum sind vor allem in der Regiobahn und deren Bahnhöfen zum echten Problem geworden. Nun soll eine Sicherheitswacht sowie Streetworker als Verstärkung zur Polizei eingesetzt werden.

Gemeinsame Westufer-Sicherheitswacht als Vandalismusprävention

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Einführung des neuen Sicherheitsdienstes mit überwiegender Mehrheit beschlossen. Polizeichef Alfred Ziegler plädierte dabei für eine gemeinsame Sicherheitswacht der drei Gemeinden Utting, Schondorf und Dießen. So könne man bei größeren Events flexibler agieren. Ziegler machte auch klar, dass allein schon die Präsenz einer Sicherheitswacht jugendlichen Vandalismus vorbeugen und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung stärken würde.

Ammersee

Bildquelle: Wikipedia

Ehrenamtliche Einsatzkräfte

Die neuen Sicherheitsmaßnahmen werden den Gemeinden keinerlei Kosten verursachen, da die Sicherheitswacht vom Bayerischen Innenministerium gefördert werden. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich für den Freistaat. Sie tragen eine Uniform mit dem Bayerischen Staatswappen und haben einen Dienstausweis. Im Einsatz als Sicherheitsdienst können sie nach dem Jedermannsrecht Straftäter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten, Identitätsfeststellungen und Befragungen durchführen und gegebenenfalls auch aus Notwehr handeln.

Zu ihrer Ausrüstung zählen Dinge wie ein Erste-Hilfe-Set, ein Funkgerät, eine Taschenlampe sowie ein Pfefferspray zur Verteidigung. Für ihren Einsatz erhalten die Sicherheitsmitarbeiter 8 Euro pro Stunde als Aufwandsentschädigung.

Einsatz von Streetworkern geplant

Zusätzlich zur Sicherheitswacht sollen von den Gemeinden auch speziell ausgebildete Streetworker eingesetzt werden, die auf die Jugendlichen zugehen. Denn die richtige Kommunikation spielt die wichtigste Rolle bei der Deeskalation. Der Einsatz der Sozialarbeiter wurde einstimmig von den Gemeinderäten beschlossen. Die Kosten werden dabei anhand der Anzahl der Jugendlichen zwischen 12 und 21 Jahren aufgeteilt.

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