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Wenn Beschützer Schutz brauchen

Sicherheitsdienst in Berlin attackiert

Wer einen Wach- und Sicherheitsdienst beauftragt, möchte sich und seinen Besitz in Sicherheit wissen. In den meisten Fällen reicht die bloße Präsenz der Sicherheitsleute auch aus, um mögliche Einbrecher oder andere Kriminelle abzuschrecken. Doch in seltenen Fällen können auch die Bewacher selbst zum Ziel von verbalen oder tätlichen Angriffen werden, wie ein Beispiel aus Berlin in jüngster Vergangenheit zeigt. Hier wurden zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, die ein Gelände bewachten, auf dem eine Asylbewerberunterkunft errichtet werden soll, verbal attackiert. Durch das Eingreifen der Polizei konnte eine Eskalation vermieden werden.

Kann ein Wach- und Sicherheitsdienst Kriminalität verhindern?

In diesem Fall arbeiteten die Sicherheitsleute im Bereich des Objektschutzes, wo sie lediglich für die Bewachung eines Grundstückes zuständig waren. Hier haben die Sicherheitsleute lediglich das Jedermannrecht. Das bedeutet: Werden sie angegriffen, haben sie natürlich das Recht, sich zu verteidigen. Darüber hinaus dürfen sie verdächtige Personen festhalten, müssen jedoch umgehend die Polizei benachrichtigen, welche die Verdächtigen befragt und gegebenenfalls auch festnimmt.

Eine etwas andere Aufgabenstellung haben die Sicherheitsleute, wenn der Wach- und Sicherheitsdienst für Personenschutz oder einen Werttransport beauftragt wurde. In diesem Fall haben die Mitarbeiter zwar ebenfalls keine hoheitlichen Rechte, sind allerdings üblicherweise bewaffnet. Auch in diesem Fall soll die Bewachung mit Waffenschutz in erster Linie abschrecken.

Eine Wachstumsbranche

Weil sich Unternehmen zunehmend auf ihre Kernkompetenzen besinnen, werden Aufgaben wie Werksschutz an andere Unternehmen ausgelagert, weshalb die Sicherheitsbranche deutschlandweit als Wachstumsbranche gilt. Für Mitarbeiter, die über die entsprechenden Qualifikationen verfügen, ergeben sich daraus hervorragende Karrierechancen sowie eine langfristige Berufsperspektive. Voraussetzung ist natürlich der regelmäßige Besuch von Schulungen.

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