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Veranstaltungsschutz sorgfältig planen

Vermutlich ist das Champions-Leaguespiel von Anfang November diesen Jahres, zwischen der Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul in Dortmund, nicht nur Fußballfans immer noch lebhaft in Erinnerung. Heftige Zwischenfälle im Stadion, Attacken mit Feuerwerkskörpern und fliegende Stühle beschäftigen immer noch die Staatsanwaltschaft. Auch der Veranstaltungsschutz, welcher durch den Gastgeber, BVB 09, organisiert worden war, stand heftig in der Kritik.

Ist diese Kritik berechtigt? Diese Frage stellt sich natürlich, denn es ist leicht, den Ordnern vor Ort Versagen vorzuwerfen und so die Verantwortung abzuschieben. Beim Veranstaltungsschutz ist ausschließlich der Veranstalter derjenige, der sagt, wie dieser Schutz auszusehen hat. Er bestimmt die Zahl der Sicherheitskräfte, ihre Positionen und ihre Tätigkeiten, sowie ihre Befugnisse. Ebenso legt der Veranstalter fest, welche und wie viele Ein- und Ausgänge benutzt werden dürfen.

Sicherheit von Veranstaltungen nicht nur Aufgabe der Security

Im Fall des denkwürdigen Fußballspieles war es also in den Händen des Gastgebers, welche Fanblöcke wo im Stadion sind, wie viele Zuschauer Zutritt erhalten, welche Wege offen und begehbar waren. Weiterhin war es in der Verantwortung des BVB, wie intensiv Fans durchsucht werden dürfen und natürlich auch, in welchem zeitlichen Rahmen der Einlass stattfindet.

Es zeigt sich, dass der Veranstaltungsschutz, wie auch von der Staatsanwaltschaft Dortmund vorgeworfen, mangelhaft organisiert war. An diesem Beispiel wird erkennbar, wie schnell hier Sparen am falschen Ende für große Probleme sorgen kann. Glücklicherweise kam es im Signal Iduna Park nicht zur Katastrophe, was sicher Verdienst der Polizei und der Ordner gewesen ist. An diesem Beispiel zeigt sich deutlich, dass Beratung durch einen Sicherheitsdienstleister beim Schutz von Veranstaltungen dringend anzuraten ist.

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