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Taschenkontrollen durch Sicherheitsdienst

Taschenkontrollen durch privaten Sicherheitsdienst auf dem Weidener Stadt-Event

Der Sommer ist die Zeit der Straßenfeste und der Stadtveranstaltungen. Doch die Ereignisse aus den letzten Wochen, Monaten und Jahren rufen zur Vorsicht auf. Schorndorf, München, Köln - die Liste wird immer länger und verunsichert Veranstalter und Besucher. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, Prävention zu betreiben und zum Glück lassen sich die meisten Menschen nicht so schnell einschüchtern.

Die Stadt Weiden in der Oberpfalz organisiert jedes Jahr eine besondere Nacht, genannt „Weiden träumt“. Diesjährig fand das Event am Freitag dem 21. Juli statt. An diesem Abend verwandelt sich die Innenstadt in eine bunte Einkaufsmeile und bietet offene Geschäfte von 19 bis um 24 Uhr. Darüber hinaus werden die Besucher mit besonderen Angeboten gelockt und von Musikern und Künstlern unterhalten.

Erstmals privater Sicherheitsdienst im Einsatz

Auch die Weidener Stadtverwaltung hat auf die verschiedenen Vorkommnisse reagiert und ist auf die Ängste der Bürger eingegangen. Erstmals wurde ein privater Sicherheitsdienst engagiert, der sich vor allem auf die Kontrolle von Taschen konzentriert. Da Sicherheitsdienstmitarbeiter im öffentlichen Raum nicht wie bei einem eingezäunten Fußballplatz die Befugnis haben, einfach so die Taschen von Passanten zu kontrollieren, handelt es sich um eine freiwillige Taschenkontrolle. Doch auch dafür gibt es eine Lösung, denn im Falle, dass die zu durchsuchende Person sich weigert, eine Taschenkontrolle bei sich durchführen zu lassen, kann die Polizei hinzugerufen werden. Die Polizisten haben dann das Recht, sich den Tascheninhalt genau anzusehen. Die Sicherheitsmitarbeiter müssen aber durch Beobachtung einschätzen bei wem eine solche Kontrolle notwendig ist und bei wem auf diese Formalität verzichtet werden kann. „Da man aber normalerweise nichts zu verbergen hat, stört die Besucher die Kontrolle nicht, sondern zeigt ihnen, dass es uns um ihre Sicherheit geht“, meinte einer der diensthabenden Polizisten.

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