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Steigende Aggressivität auf Sozialämtern

Stadt München erhöht Sicherheitsmaßnahmen

Aggressives Verhalten wie Beleidigungen, Bedrohungen bis hin zu körperlichen Übergriffen gehört in Münchens Ämtern und Jobcentern leider zum Alltag. Da es hier für viele Menschen um nicht weniger als ihre Existenz geht, ist es nachvollziehbar, dass manchmal die Emotionen hochkochen. Die Behörden sind bemüht, allen Anliegen gerecht zu werden und Unterstützung zu leisten, doch es gibt Grenzen, und die Wartelisten, wie beispielsweise für Sozialwohnungen, sind lang.

Sieben zusätzliche Sicherheitskräfte für Münchner Sozialämter

Die Stadtverwaltung hat nun auf die wiederkehrenden Übergriffe reagiert und stellt insgesamt sieben zusätzliche Sicherheitskräfte für die verschiedenen Ämter ein. Das Personal soll an deren Eingängen postiert werden, da es immer wieder vorkommt, dass sich unbefugte Personen Zutritt verschaffen.

Ausgaben von neun Millionen Euro

Neben neuem Sicherheitspersonal sind auch bautechnische Maßnahmen geplant, um die Sicherheit zu erhöhen. So werden beispielsweise neue Notrufknöpfe und Fluchttüren eingebaut, was die Stadt mehrere Millionen Euro kosten wird. Die neuen Türen sollen eine Verbindung zu Nachbarbüros schaffen, um im Notfall fliehen und Hilfe holen zu können.
Insgesamt werden sich die Ausgaben auf etwa neun Millionen Euro belaufen. Das ist zwar eine Menge Geld, doch angesichts der angespannten Situation bei den Mitarbeitern der Sozialämter ist eine Erhöhung der Sicherheit zwingend notwendig. Die Beschäftigen brauchen das Gefühl von Sicherheit und die Gewissheit, im Ernstfall flüchten zu können und geschultes Sicherheitspersonal in nächster Nähe zu haben.

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