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Sicherheitsdienste kämpfen gegen Plünderer an

Hochwasser in Simbach - Polizei und Sicherheitsdienste kämpfen gegen Plünderer an

Es ist schier unfassbar, was sich vergangenen Mittwoch in Simbach am Inn abgespielt hat. Innerhalb von nur wenigen Minuten wurde eine ganze Stadt sintflutartig mit Wassermassen umspült, Menschen sprangen von Balkonen in die Fluten oder flüchteten aufs Hausdach, wo sie von dort mit Hubschraubern abgeholt wurden. Für manche kam jedoch jegliche Hilfe zu spät, da sie in ihren Wohnungen grausam ertrinken mussten. Das Wasser riss fast alles mit – Autos und Bäume krachten in Häuser und Geschäfte, die Schäden belaufen sich auf Millionen von Euros.

Unfassbar ist daher auch, dass sich einige Menschen diese Not zunutze gemacht hatten und anfingen zu plündern. Berichtet wird von gestohlenen Zigaretten aus einem verlassenen Kiosk, von E-Herden, CDs bis hin zu einem Ducati Motorrad mit einem Wert von mehreren tausend Euros. Allein 150 Polizisten wurden abkommandiert, um speziell die Geschäfte in Simbach vor Diebstählen zu beschützen.

Die traurige Wahrheit ist, dass solche Vorfälle leider keine Ausnahme sind. Überall auf der Welt, wo größere Katastrophen passieren, gibt es auch charakterlose Menschen, die die Not der anderen ausnützen und zu plündern beginnen. Vor allem wenn die Armut sehr hoch ist, kennen viele Leute keine Skrupel und bereichern sich inmitten all des Elends.

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