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Sicherheitsdienste in der Faschingszeit

Private Sicherheitsdienste haben Hochkonjunktur

Die Narren sind los – und private Sicherheitsdienste haben Hochkonjunktur

Im Februar setzt man in Faschingsregionen auf den Einsatz privater Sicherheitskräfte.

Fassenacht, Fasching, Karneval: Jetzt haben die Narren und Jecken des Landes wieder ihre ganz große Zeit, und nicht nur in der Hochburg des Karnevals, im Rheinland, herrscht Ausnahmezustand. Auch in anderen Teilen Deutschlands wie Hessen, dem Saarland, Baden, Württemberg, Franken oder manchen Gegenden Oberbayerns gibt es spezielle Fastnachts- und Faschings-Bräuche. Bei aller Verschiedenheit der Traditionen ist ihnen eines gemein: Wild und lustig geht’s zu, und abseits der offiziellen Paraden und Feierlichkeiten wird meist auch viel getrunken. Kein Wunder, dass immer mehr Gemeinden dazu übergehen, die Polizei durch den Einsatz privater Security Unternehmen zu unterstützen, denn dort, wo der Alkohol in Strömen fließt, kann aus einer kleinen Rempelei schnell eine größere Schlägerei und aus einem netten Flirt schnell eine Situation werden, in der eine Frau sich bedrängt fühlt. Damit die Feierfreude nicht aus dem Ruder läuft, hat etwa Bad Kreuznach für bestimmte Plätze und Orte ein komplettes Alkoholverbot am 7. Februar ausgesprochen. Dann nämlich, am Altweiberdonnerstag, findet die berühmte „Kreiznacher Narrefahrt“ statt. Für die Einhaltung des Verbotes und dafür, dass Alkohol nur in speziell ausgewiesenen Bereichen getrunken werden darf, sorgen Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste. Auch der Jugendschutz spielt bei dieser Maßnahme natürlich eine besondere Rolle. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Sicherheitskräfte vervierfacht und liegt inzwischen bei ca. 80 Personen.

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