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Sicherheitsdienste im Einsatz an Hochschulen

Security Unternehmen auf Campusgelände

Private Sicherheitsdienste im Einsatz an Hochschulen

Bereits letzte Woche wurde an dieser Stelle über den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes in einem Heilbronner Studentenwohnheim berichtet. Dass auch die Hochschulen selbst immer häufiger auf private Security Unternehmen zurückgreifen, um Ordnung und Sicherheit auf dem Campusgelände zu gewährleisten, sorgt für heftige Diskussionen zwischen Studierenden und Universitätsleitung. So setzen viele große Unis wie Bochum, Berlin, Mainz oder Frankfurt auf private Security Unternehmen, um Diebstahl und Sachbeschädigungen zu verhindern. Das Prinzip der Abschreckung hat hier Vorrang, was viele Studentenvertreter mit einem Generalverdacht gleichsetzen, den sie natürlich nicht gutheißen können. Andererseits zeigen aktuelle Beispiele immer wieder, dass der Einsatz privater Sicherheitsleute wichtig sein kann: Während man früher nur Bücher oder Schreibgerät stehlen konnte, sind die Unis heute zum Teil mit hochwertigen Laptops, Videobeamern und vielen anderen technischen Hilfsmitteln ausgerüstet, die ein beliebtes Objekt für Langfinger sind. Auch die Studenten selbst bringen wertvolle Notebooks mit in die Bibliotheken. Und darum gibt es auch Studierende, die die Präsenz von Security Mitarbeitern begrüßen: „Ich finde es recht angenehm, dass man nicht alles in Sicherheit bringen muss für eine 5-minütige Toilettenpause“, heißt es z. B. in einer Online-Diskussion über das Thema. Gerade im Hochschulbereich wird es weiterhin wichtig sein, mit Sensibilität und Fingerspitzengefühl beim Einsatz privater Sicherheitskräfte vorzugehen, um eine breite Akzeptanz zu erreichen.

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