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Sicherheitsdienste beim Streik im Einsatz

Bisher sind die Deutschen noch nicht so streikfreudig, wie etwa die Franzosen, doch die Tendenz scheint zu wachsen. Auch sind vom Streik betroffene Mitmenschen bei Weitem nicht so tolerant, wie dies in anderen Ländern der Fall ist. Daher stellt die Arbeitsniederlegung, wie erst kürzlich durch die Lokführergewerkschaft GDL initiiert, eine besondere Herausforderung für Wach – und Sicherheitsdienste dar.

In gleich mehreren Bereichen sind die Wachleute gefragt. Sie müssen oft die Streikenden vor den Streikgegnern schützen, zwischen Streikenden und dadurch Einschränkungen Erfahrenden vermitteln, Wege sichern und vieles mehr. Werden öffentliche Verkehrsmittel bestreikt, wie etwa die Bahn oder der Luftverkehr, sind an Bahnhöfen und Flughäfen zudem viele „Gestrandete“ zu betreuen. Das Personal der Einrichtungen kann den unter Umständen schlagartig sehr großen Menschenauflauf kaum bewältigen.

Erhitzte Gemüter und offene Fragen

Viele Reisende reagieren verständlicherweise ungehalten, wenn sie auf ihrem Weg plötzlich nicht weiter kommen, weil ihre Fluglinie streikt, oder sehr kurzfristig der Bahnverkehr nur noch sporadisch funktioniert. Oft sind Wachleute hier dann als Vermittler gefragt, die beruhigend einwirken, Ängste und Unsicherheiten nehmen und helfen, Lösungen zu finden. Genau genommen gehört das nicht zum Berufsbild, mag man einwenden.

Dies ist nicht ganz richtig, denn Sicherheit und Ruhe fangen meist auf der psychologischen Ebene an. Daher sind auch ausgeprägte menschliche und kommunikative Fähigkeiten gefragt. Diese Herausforderungen, die vermutlich selten im Jobprofil oder im Handbuch stehen, macht die Berufe in den Wach- und Sicherheitsdiensten, wie beim Sicherheitsdienst GSD für viele gerade erst interessant. Glücklicherweise gehören die Tätigen im Sicherheitsbereich eher nicht zu den streikfreudigen Branchen.

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