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Sicherheitsdienste auf Friedhöfen

Sicherheitsdienste im Einsatz gegen Vandalismus und Drogenkonsum auf Münchener Friedhöfen

Der Alte Südliche und Alte Nördliche Friedhof in München haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend in einen Ort für Drogenkonsum und Vandalismus entwickelt. Nun wird besprochen, ob private Sicherheitsdienste erneut zur Bewachung eingesetzt werden sollen. Der Stadtrat wird darüber innerhalb der nächsten Monate entscheiden.

Münchens Friedhöfe als Tummelplatz

Auf den beiden historischen Friedhöfen Münchens wird zwar schon seit langer Zeit niemand mehr begraben, dennoch wäre ein respektvolles Verhalten angebracht. Dies hat sich in der Vergangenheit leider nicht so gezeigt. Für viele Menschen sind diese Orte einfach nur Tummelplätze. Es wird beispielsweise von Grillpartys, Trinkgelage und herumliegendem Müll berichtet. Grabmäler wurden als Kletteranlagen benutzt, mit Stiften beschmiert und gegen Grabsteine uriniert.

Ein weiteres Problem ist die dortige Drogenszene. Bisher konnte die Polizei mehrere Drogenverstecke ausfindig machen. Doch immer wieder tauchen weggeworfene Spritzen auf. Diese können für spielende Kinder sogar eine Verletzungsgefahr darstellen

Abschreckende Wirkung von Sicherheitsdiensten

So wie es scheint, kann nur die regelmäßige Präsenz von Security-Personal die Friedhöfe frei von Drogen und Vandalismus halten. Private Sicherheitsdienste wurden bereits von April 2019 bis April 2020 eingesetzt und führten zu einem deutlichen Rückgang der Verstöße. Denn Mitarbeiter im Streifendienst, die tägliche Kontrollgänge durchführen, haben eine abschreckende Wirkung auf die Menschen.
Der Einsatz eines Sicherheitsdienstes wäre außerdem wichtig, um auf die Einhaltung der Coronaregeln und auf das Radfahrverbot aufmerksam zu machen.

Warten auf Stellungnahme der Polizei

Noch ist der Einsatz des Sicherheitsdienstes nicht endgültig beschlossen. Die nächste Sitzung des Bezirksausschusses wird im Februar stattfinden. Bis dahin möchte man noch die Sichtweise der Polizei in Erfahrung bringen.
Ob der Sicherheitsdienst wieder eingesetzt wird, entscheidet der Stadtrat „in jedem Fall noch dieses Jahr“, wie das Gesundheitsreferat mitteilte.

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