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Sicherheitsdienst schützt Wiesbadener Partymeile

Sicherheitsdienst schützt Wiesbadener Partymeile

In der Wiesbadener Nerostraße sorgt ein privates Sicherheitsunternehmen für ein friedliches Miteinander von Feiernden und Anwohnern.

Nachdem die Beschwerden der Anwohner in der Wiesbadener Nerostraße nicht mehr abrissen, die sich in ihrer Nachtruhe durch Barbesucher und Partyfans gestört fühlten, bemühte sich der Leiter des Wiesbadener Ordnungsamtes, Winnrich Tischel, um die Quadratur des Kreises: „Unser Anliegen war es, das Gastronomieleben in der Nerostraße bis zur Sperrstunde um fünf Uhr weiterhin aufrechtzuerhalten, und gleichzeitig das Recht der Anwohner auf Nachtruhe zu wahren“, so Tischel wörtlich. Offenbar ist ihm dies nun, auch mithilfe eines privaten Sicherheitsdienstes, gelungen. Im August 2010 hatten sich 13 ansässige Gastronomen verpflichtet, selbst auf die Einhaltung bestimmter Regeln zu achten. Dazu gehört u.a., dass Fenster und Türen ihrer Bars und Kneipen nach 22 Uhr geschlossen bleiben, dass Gäste keine Gläser oder Flaschen mit vor die Türen nehmen und dass generell für Sauberkeit auf den Straßen gesorgt ist.

All diese Maßnahmen, zu denen auch der Einsatz eines privaten Security Unternehmens gehört, das von den Gastronomen bezahlt wird, waren durch einen Vergleich möglich geworden, der am Verwaltungsgericht entstand und nun auch für andere Gemeinden zum Modellfall werden könnte: Anfragen aus anderen Städten, wie so etwas denn durchzuführen sei, gibt es bereits. Und das Projekt funktioniert so gut, dass man mittlerweile schon überlegt, die Präsenz des privaten Sicherheitsdienstes wieder einzuschränken – allerdings nur, wenn es stattdesssen verstärkte Unterstützung durch die Stadtpolizei gibt.

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