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Sicherheitsdienst im Studentenwohnheim Heilbronn

Studentenwohnheim Heilbronn: Privater Sicherheitsdienst übernimmt die Kontrolle

Was ist bloß mit den Studenten los? Wild gefeiert haben sie zu allen Zeiten, aber dass der Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes nötig ist, um die Situation nicht völlig eskalieren zu lassen, ist neu. So geschehen in einem Studentenwohnheim in Heilbronn, wo die Partys derart laut und unkontrolliert waren, dass es zu Sachbeschädigungen kam und einige Mieterinnen sich nicht mehr sicher fühlten. Das zuständige Facility Management, das insgesamt drei Wohnheime in der Neckarstadt betreut, versuchte es anfangs mit herkömmlichen Maßnahmen wie Aushängen mit Hinweisen auf die Hausordnung, was jedoch keinerlei Erfolg hatte. Das Problem der Partys war der Mix der Gäste: Neben Bewohnern des Heims waren häufig auch Externe unter ihnen, die von den Studenten zu später Stunde mitgenommen wurden, obwohl sie eigentlich gar keinen Zutritt zum Wohnheim haben sollten. Jetzt sieht das Facility Management den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes und ein totales Feierverbot als letzte Stufe im Maßnahmenkatalog. Die Sicherheitsleute sollen die Ein- und Ausgänge des Heims kontrollieren und dürfen, wenn nötig, Hausverbote aussprechen. Die Anwesenheit des Sicherheitsdienstes erleichtert auch der Polizei die Arbeit: In der Vergangenheit stand sie schon einmal vor verschlossener Tür, nachdem sie von Anwohnern gerufen worden war – nun hat sie dank des Security Unternehmens immer Zutritt. Am 18. Oktober sollen die Mieter vom Studentenwerk und von der Hochschule über die neue Situation und die ab sofort geltenden Regeln informiert werden. Zunächst will man den privaten Sicherheitsdienst nur ein Jahr lang einstellen – bleibt zu hoffen, dass die Situation sich nach Ablauf dieser Frist wieder beruhigt hat.

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