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Sicherheitsdienst im Krankenhaus

Sicherheitsdienst wird im Krankenhaus in Sigmaringen eingesetzt

In der baden-württembergischen Stadt Sigmaringen wird seit November letzten Jahres ein Sicherheitsdienst auch in der Notaufnahme des Krankenhauses eingesetzt. Grund dafür ist das aggressive Verhalten von alkoholisierten oder psychisch angeschlagenen Personen gegenüber dem Pflegepersonal. Seitdem in der Nähe ein Flüchtlingsaufnahmezentrum errichtet wurde, ist auch im Krankenhaus mehr los – es häufen sich die Einlieferungen von verletzten Asylbewerbern. Oft kommt es dabei zu Auseinandersetzungen mit verbalen, aber auch tätlichen Übergriffen. Allerdings bezieht sich die erhöhte Anzahl an Gewalttaten genauso auf deutsche Patienten.

Vor allem das weibliche Personal fühlte sich nicht mehr sicher, weshalb nun ein Sicherheitsdienst eingeschaltet wurde, der das Krankenhaus patrouilliert und im Notfall sofort einschreiten kann. Das Sicherheitspersonal soll für eine deeskalierende Wirkung sorgen, und das in erster Linie durch Verständigung. Aus diesem Grund wurden vom Sicherheitsdienst Mitarbeiter eingesetzt, die fließend englisch und französisch sprechen, um auch mit Flüchtlingen kommunizieren zu können und Konflikte gut in den Griff zu bekommen.

Für das ohnehin schon gestresste Pflegepersonal, das zuvor auch noch mit Angstgefühlen zur Arbeit gehen musste, stellt ein Sicherheitsdienst eine große Entlastung dar. Es gibt nun ein Gefühl der Sicherheit, im Ernstfall sofort jemanden kontaktieren zu können

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