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Sicherheitsdienst greift auf Abiparty durch

Einsatz von Sicherheitsdiensten ist sinvoll

Blomberg an der Lippe: Auseinandersetzung mit privatem Sicherheitsdienst auf Abiparty

Im nordrhein-westfälischen Städtchen Blomberg geriet eine Gruppe alkoholisierter Jugendlicher mit Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsunternehmens aneinander.

Der Einsatz privater Security Unternehmen erweist sich immer wieder als sinnvoll, wenn es um größere Feiern geht, bei denen Jugendliche mit Alkohol in Berührung kommen. Dass sich problematische Situationen jedoch auch bei hervorragend ausgebildeten Sicherheitskräften nicht immer völlig ausschließen lassen, zeigt ein Ereignis vom Wochenende im nordrhein-westfälischen Blomberg an der Lippe. Mehr als 500 Schüler des Hermann-Vöchting-Gymnasiums wollten ihr bestandenes Abitur im Rahmen einer großen Party feiern. Den ganzen Abend lang verlief das Event unter dem Motto „Welcome to Fabulous Abi Vegas“ friedlich und fröhlich, und erst zu später Stunde, gegen Drei Uhr Dreißig, kam es zu einer aggressiven Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe von rund 15 Jugendlichen, die stark alkoholisiert waren, und Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes. Beobachter bezeichneten die Stimmung als „stark aufgeheizt“. Leider sei es auch zum unkontrollierten Einsatz von Pfefferspray gekommen, durch das viele Jugendliche Hautreizungen erlitten. Bis jetzt ist noch unklar, ob das Spray seitens der Randalierer oder seitens des Sicherheitsdienstes eingesetzt wurde – in dieser Sache wird noch ermittelt.

Sicher wird dieser Vorfall jetzt wieder die alte Diskussion darüber entfachen, ob die bloße Präsenz von Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes provozieren kann. Klar ist allerdings auch, dass in den Stunden zuvor in bester Laune gefeiert wurde und es erst gegen Morgen – wo erfahrungsgemäß die Stimmung kippen kann – zu Randale seitens einiger Jugendlicher kam, die deutlich zu viel getrunken hatten. In diesem Fall musste die Polizei schließlich zwischen beiden Parteien schlichten. Ein solcher Vorfall ist allerdings eher die Ausnahme: Im Regelfall wird die Polizei von den Mitarbeitern privater Sicherheitsdienste unterstützt und zeigt sich erfreut über die zusätzlichen Einsatzkräfte.

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