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Sicherheitsdienst gegen Bettler

Sicherheitsdienst gegen Bettler in Salzburg eingesetzt

In der österreichischen Stadt Salzburg klagen vor allem Geschäftsleute über die immer größer werdende Zahl an Bettlern, die oft vor Geschäften sitzen und so dazu beitragen, potentielle Kunden zu vertreiben. Auch die Bürger der Stadt beschweren sich über den Müll, den so manche Bettler an ihren Lagern und Schlafstellen hinterlassen. Ein weiteres Problem ist das aggressive Betteln sowie das Betteln mit Kindern, das nicht gerne gesehen wird.
Aufgrund dieser Situation beschloss der Salzburger Gemeinderat kürzlich das Bettelverbot für einen Großteil der Stadt. Zudem soll ein privater Sicherheitsdienst engagiert werden, der darauf acht gibt, dass niemand unter einer der Brücken übernachtet.

Kritik am Bettelverbot

Kritiker des Bettelverbots betonen in erster Linie, dass zu viel Geld für die Bewachung ausgegeben wird und zu wenig für soziale Maßnahmen. Außerdem sei die Zahl der Bettler noch relativ gering, wenn man bedenkt dass Salzburg eine Stadt mit Millionen von Besuchern ist. Für Menschen, die in der Gesellschaft ganz unten angelangt sind, ist das Leben ohnehin schon hart genug. Jetzt sollen sie auch noch vertrieben werden, wenn sie eine Notunterkunft wie beispielsweise unter einer Brücke in Anspruch nehmen wollen.

Langfristig gesehen ist es daher sicher sinnvoll, in Streetworker zu investieren und Obdachlosen eine Notschlafstelle anzubieten, um die Situation zu verbessern.

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