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Sicherheitsdienst der Stadt Bad Tölz

Privater Sicherheitsdienst zur Überwachung von Bad Tölz eingesetzt

In Bad Tölz gab es im vergangenen Sommer immer wieder Probleme mit Vandalismus und der Missachtung verschiedenster Vorschriften. Der Einsatz eines Sicherheitsdienstes konnte die Situation deutlich verbessern. Die Fortsetzung der Kontrollen ist daher bereits beschlossen.

Die positiven Auswirkungen der Sicherheitskontrollen

Mit dem Sicherheitsdienst, der seit etwa einem halben Jahr zum Einsatz kommt, hat Bad Tölz bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Mitarbeiter achten auf die Einhaltung der Corona-Regeln, das Anleinen von Hunden, unerlaubtes Grillen, Alkoholkonsum und vieles mehr. Die Bewachung des Parkhauses hat zu einem Rückgang des Vandalismus geführt. Bevor der Sicherheitsdienst kontrollierte, kam es dort immer wieder zu ärgerlichen Vorfällen. Beispielsweise schlug ein Jugendlicher zum Spaß die Scheibe des Parkautomaten ein, was ihm letztlich 3000 Euro Strafe einbrachte. Die regelmäßigen Kontrollgänge an sechs Tagen pro Woche können diese Probleme nun gut lösen. Zusätzlich fungieren die Mitarbeiter als Anlaufstelle und Auskunftei.

Bad Tölz - Sicherheitsdienst (Quelle Pixabay)

Die Rechte von privaten Sicherheitsdiensten

Sicherheitsleute haben nicht dieselben Rechte wie die Polizei. Für den Sicherheitsdienst gilt grundsätzlich das Jedermannsrecht. Das bedeutet, dass einem Mitarbeiter z.B. erlaubt ist, aus Notwehr zu handeln oder einen Bürger bei einer Straftat solange festzuhalten, bis die Polizei eintrifft. Außerdem können Sicherheitsleute das Hausrecht der Stadt Bad Tölz durchsetzen und Platzverbote erteilen, wenn beispielsweise zu laut gefeiert wird.

Umsetzung im Tölzer Bauausschuss besprochen

Im Tölzer Bauausschuss wurde die Fortsetzung der Sicherheitskontrollen einmütig beschlossen und deren Umsetzung besprochen. Die Kosten werden sich auf 25.000 Euro pro Kalenderjahr belaufen. Bürgermeister Ingo Mehner betonte dabei die Wichtigkeit, den Sicherheitsdienst in der gesamten Stadt einzusetzen. Karsten Bauer von der CSU schlug vor, in vorwiegend ortskundige Sicherheitsleute zu beauftragen. Bei Verboten wäre es gut, Alternativen anzubieten, wie zum Beispiel öffentliche Grillplätze.

Durch die regelmäßigen Streifengänge der Sicherheitsleute erhöht sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Das Auftreten in Uniform hat in jedem Fall eine abschreckende Wirkung und reduziert erfahrungsgemäß Vandalismus und andere Verstöße.
Die Polizei begrüßt den Einsatz des Sicherheitsdienstes, da sie für solche Aufgaben aufgrund von Personalmangel überfordert wäre.

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