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Sicherheitsdienst am Timmendorfer Strand?

Bald privater Sicherheitsdienst am Timmendorfer Strand?

Der Bürgermeister des Badeortes Timmendorfer Strand denkt zurzeit über den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes in seiner Gemeinde nach. Das beliebte Ostseebad nahe Lübeck, das zu den mondäneren Orten an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste zählt, ist genau aus diesem Grund auch immer wieder Zielscheibe von Sachbeschädigungen und Einbrüchen. Die edlen Flagship Stores großer Designer und vor allem die exklusiven Juwelierläden waren in den letzten Jahren häufig von Verbrechen betroffen. Dabei erschreckt die zunehmende Radikalität der Täter, die z. B. mit einem BMW in die gläserne Eingangstür eines Juweliergeschäfts rasten oder in einem anderen Fall mit selbst gebastelten Sprengstoffsätzen eine Eingangstür zur Explosion brachten. Mittlerweile beschäftigt fast jedes exklusive Geschäft in Timmendorfer Strand ein eigenes Security Unternehmen. Doch Bürgermeister Volker Popp (parteilos) reichen diese privaten Maßnahmen einzelner Unternehmer nicht aus: Er denkt darüber nach, beim nächsten Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden darüber zu sprechen, ob die Gemeinde Timmendorfer Strand darüber hinaus ebenfalls ein privates Sicherheitsunternehmen engagieren sollte. Neben der Bedrohung der Geschäftsinhaber und Mitarbeiter der Edelläden durch die immer brutaler vorgehenden Einbrecher, die der Hauptgrund für den Einsatz privater Sicherheitskräfte wäre, spielt natürlich auch der Imageschaden eine Rolle, der für das renommierte Seebad nicht zu unterschätzen ist und sich möglicherweise negativ auf die Besucherzahlen auswirken könnte. Daher ist anzunehmen, dass die Fraktionsvorsitzenden positiv auf Popps Vorschlag reagieren werden, ein privates Sicherheitsunternehmen auf Kosten der Gemeinde einzusetzen.

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