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Sicherheitsdienst Zwischeninstanz in d. Alarmkette

Rettungskette bei Alarm

Wenn ein Alarm ausgelöst wird, ganz gleich ob Feuer oder ein anderer Notfall, wird eine ganze Rettungskette in Gang gesetzt. In aller Regel rücken Feuerwehr, Polizei und Sanitäter aus, um schnellstmöglich zu helfen und zu retten. Ärgerlich ist es dann, wenn sich das Ganze als Fehlalarm herausstellt. Geschieht so etwas gelegentlich, so ist das nicht weiter schlimm. Häufen sich solche Fehlalarme allerdings, kann das richtiggehend gefährlich werden, denn alle Kräfte, welche an einen Fehlalarm gebunden sind, können nicht zu einem echten Notfall ausrücken.

Ein beabsichtigt ausgelöster Fehlalarm kann sich übrigens als teurer „Scherz“ erweisen: Derjenige, der den Alarm ausgelöst hat, trägt die Kosten des Einsatzes. Das ist allgemein bekannt, jedoch kam es in letzter Zeit dennoch vermehrt zu Fehlalarmen in Flüchtlingsunterkünften. Woran das liegt, ob sich den Bewohnern nicht erschließt, wofür der Alarmknopf da ist, ob es versehentlich geschieht oder aus Neugier, ist nicht bekannt. Immer mehr Rettungskräfte reagieren auf diese Situation, wie etwa am Beispiel Ellwangen, Baden-Württemberg ersichtlich.

Alarm? Erst nach Prüfung geht es weiter!

Die Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen hat auf die zahlreichen Fehlalarme reagiert, indem der Alarm zunächst zum Sicherheitsdienst geht. Der diensthabende Sicherheitsfachmann sieht zunächst nach, warum der Alarm ausgelöst wurde und entscheidet dann, ob tatsächlich Rettungskräfte alarmiert werden müssen.

Natürlich hat dies unter Umständen den Nachteil, dass wertvolle Zeit verstreicht. Jedoch bietet es auch den Vorteil, dass kleinere Zwischenfälle, die von den Sicherheitskräften geregelt werden können, nicht die Rettungskette blockieren. Es ist davon auszugehen, dass dieses Modell Schule machen wird, um die örtlichen Behörden zu entlasten

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