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Security Mitarbeiter in Bad Segeberg erstochen

Sicherheitsdienst Mitarbeiter tödlich verletzt

Blutiges Ende einer Musikveranstaltung im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg: Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde bei einer Messerstecherei tödlich verletzt.

Dass die Mitarbeit bei einem privaten Sicherheitsdienst kein harmloser Job ist, bei dem man lediglich Knöllchen verteilt oder alkoholisierte Jugendliche wieder auf den richtigen Weg bringt, zeigt ein schreckliches Ereignis vom letzten Wochenende: In einem Jugendzentrum in Bad Segeberg wurde der Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens von einem Randalierer zu Boden gestochen. Obwohl der Rettungsdienst sofort alarmiert worden war, erlag der Sicherheitsmann im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst und soll am 19. Dezember vor den Haftrichter geführt werden. Nicht nur für die Angehörigen und für die Kollegen des privaten Security Unternehmens ist dies ein schwerer Schock, auch die Mitarbeiter der Bad Segeberger Jugend Akademie sind entsetzt und ziehen Konsequenzen: Selbstverständlich findet die diesjährige Weihnachtsfeier nicht statt, aber darüber hinaus wird die Jugend Akademie Bad Segeberg künftig generell für Großveranstaltungen tabu sein. Ein solches Ereignis, noch dazu im Zusammenhang mit Adventsfeierlichkeiten, macht tief betroffen und wirft Fragen nach dem Zustand unseres Gemeinwesens auf.

Dass wir auch in Zukunft bei Veranstaltungen wie öffentlichen Partys und Rockkonzerten nicht auf private Sicherheitsdienste verzichten können, wird gerade durch ein solches Verbrechen erschreckend deutlich.

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