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Rathaus Steinhagen setzt Sicherheitsdienst ein

Wegen Randalierer - Rathaus von Steinhagen wird von Sicherheitsdienst überwacht

Es ist schwer nachzuvollziehen, was in manchen Menschen vor sich geht: kürzlich musste die Polizei einen 26-jährigen Asylbewerber in Gewahrsam nehmen, nachdem er vor dem Rathaus randaliert, geschrien und Angestellte nicht nur beleidigt, sondern sogar mit dem Tod bedroht hatte. Auch das Hausverbot hinderte den jungen Mann nicht daran, wieder zu kommen und erneut zu randalieren. Und das, obwohl er Asylbewerberleistungen bezieht, die man auf sein Konto überweist. Wo er auch hinkommt, entstehen Ärger und Konflikte. Mittlerweile hat er selbst bei der Bank Hausverbot.

Mitarbeiterarbeiten in ständiger Unsicherheit

Das Rathaus musste angesichts dieser Tatsachen zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen – ein eigens engagierter Sicherheitsdienst bewacht nun das Gebäude. So manche Bedrohungen habe es zwar auch schon in der Vergangenheit gegeben, doch nicht in diesem Ausmaß. Der Einsatz eines Sicherheitsdienstes ist hier eine noch nie dagewesene, aber notwendige Maßnahme, da die Mitarbeiter des Rathauses unter ständiger Angst leben mussten.
Die Frage, wie mit solchen Menschen umgegangen werden soll, ist für alle eine große Herausforderung. Die Polizei brachte ihn vorübergehend in eine Zelle, bis er sich weitgehend beruhigt hatte. Ein dauerhaftes Einsperren möchte man zwar vermeiden, doch er muss sich für seine Ausschreitungen nun vor Gericht verantworten. Vorgeworfen wird ihm Widerstand, Bedrohung und Beleidigung von Beamten.
Eine psychische Störung oder Erkrankung konnte bei diesem Asylbewerber bislang nicht festgestellt werden. Dennoch ist es mit Sicherheit ratsam, ihn psychologisch zu betreuen, um vielleicht die Wurzel seines aggressiven Verhaltens herauszufinden und dementsprechend darauf eingehen und konkrete Lösungen anbieten zu können.

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