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Randale an Asylbewerberheimen

Randale an Asylbewerberheimen - ist das die neue Normalität?

Wer nach den Schlagworten „security news“ sucht, findet immer mehr Meldungen von Übergriffen auf Asylbewerberheime wie erst unlängst in Wismar. Auch die Vorfälle in Tröglitz dürften den meisten Menschen noch frisch im Gedächtnis sein. Von Demonstrationen, über kleine Handgemenge bis hin zu handfesten, Einrichtungen und Menschen gefährdenden Übergriffen scheint in diesen Tagen sehr Vieles „normal“ zu sein. Dieser Trend ist ebenso erschreckend wie beschämend und ebenso normal wird es leider, dass Auffangheime und Asylbewerbereinrichtungen mit einem großen Aufgebot an Security und Polizei offensichtlich vor den „Gastgebern“ beschützt werden müssen.

Der Vorwurf, das Asylrecht werde missbraucht ist sicherlich in einigen wenigen Fällen durchaus gerechtfertigt. Doch darf hier der „besorgte Bürger“ gerne den Behörden vertrauen, dass entsprechende Anträge auch vor diesem Hintergrund geprüft werden.

Schwere Aufgabe für Sicherheitsdienste

Die Sicherheitsbediensteten sowie die Polizei haben die schwierige Aufgabe, zwischen zwei Extremen zu vermitteln: Auf der einen Seite stehen die Asylbewerber, die nicht selten aus traumatisierenden Lebensumständen heraus kommen und alles verloren haben. Auf der anderen Seite stehen die Bewohner des Landes, in die die Asylanten flüchten: Sie haben Angst. Vor der fremden Kultur, davor „etwas weggenommen“ zu bekommen und Ähnliches. Ein gewisses Misstrauen gegen Fremde ist auch durchaus normal und gesund, jedoch darf dies nicht in Hass und Gewalt umschlagen.

Viele Sicherheitsdienste schulen ihre Mitarbeiter im Besonderen in diesem Bereich. Hier sind zum einen großes Feingefühl aber auch konsequentes Durchgreifen, nötig. Und vielleicht kann so mancher „besorgte Bürger“ etwas mithelfen, indem er einem Asylanten einfach einmal gestattet, die Frage „was willst du hier!?“, zu beantworten.

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