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Privater Sicherheitsdienst bei Kirmes

Sicherheitsdienst Wermelskirchen

Wermelskirchen: Private Sicherheitskräfte werden auf Kirmes eingesetzt

Im nordrhein-westfälischen Wermelskirchen geht nichts mehr ohne privaten Sicherheitsdienst.

„Eine ruhige Kirmes, wo alle feiern und sich freuen, gibt es nicht mehr. Höchstens, wenn’s durchgehend regnet.“ So lautet das traurige Fazit, das die „Rheinische Post“ angesichts der Randalierer und Ausschreitungen auf der traditionellen Kirmes in Wermelskirchen zieht. Kein Wunder, dass die Gemeinde nun nach Möglichkeiten sucht, die Gefahren in den Griff zu bekommen. Das Glasverbot, das die Wirte der Kirmesstände sich vor einigen Jahren selbst auferlegt hatten, zieht nicht mehr, denn die meisten Jugendlichen bringen ihren Alkohol selbst mit auf den Festplatz. Ein privater Sicherheitsdienst ist die einzige Lösung, um friedliche Festbesucher vor angetrunkenen, pöbelnden Vandalen zu schützen. Und so geht auch Wermelskirchen den Weg, den schon viele Städte und Kommunen zuvor gegangen sind: Ein privates Security Unternehmen unterstützt ab sofort die Polizei bei ihren Aufgaben. Diskutiert wird zurzeit, ob ab 2012 ein generelles Glasverbot auf der Kirmes gelten solle. Dieses Verbot würde dann von privaten Sicherheitskräften durchgesetzt werden, die u. a. Eingangskontrollen durchführen, aber auch Streifengänge auf dem Gelände übernehmen würden.

Der Kirmeschef will nichts übers Knie brechen und sagte wörtlich: „Einen Schnellschuss können wir uns für die Kirmes nicht erlauben. Dafür ist das Fest zu wichtig für die Stadt.“ Eine Bedrohung der Sicherheit der Gäste kann sich die Kirmes aber andererseits ebensowenig erlauben, und daher ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die Entscheidung für ein totales Glasverbot ausfallen wird.

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