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Privater Sicherheitdienst Eberbach am Neckar

Auch in Eberbach am Necker: Der Einsatz privater Sicherheitsdienste macht Schule

Wie in so vielen bundesdeutschen Städten und Gemeinden wird nun auch im baden-württembergischen Städtchen Eberbach im Neckartal ein privater Sicherheitsdienst beim diesjährigen Volksfest zum Einsatz kommen. Zur Unterstützung der Polizei zieht man Mitarbeiter eines privaten Security Unternehmens hinzu, die dafür sorgen sollen, dass die Gäste des Eberbacher Volksfestes friedlich feiern können. Bekanntermaßen gehen bei solchen Anlässen die Gefahren vor allem von Jugendlichen aus, die oftmals bereits alkoholisiert auf dem Festgelände erscheinen oder versuchen, mitgebrachten Alkohol einzuschleusen und dann im betrunkenen Zustand andere Festbesucher anpöbeln oder bedrohen. Eine sehr gute Idee in diesem Zusammenhang ist die Einführung der sogenannten „Gelben Karte“, die es erlaubt, die Personalien von auffällig gewordenen Jugendlichen an die zuständigen Fahrerlaubnisbehörden weiterzugeben. Wollen die Teenager später die Fahrerlaubnis erwerben, so können die Behörden ggf. Zweifel an ihrer charakterlichen Eignung anmelden. Zu Recht geht man davon aus, dass diejenigen, die bereits durch das berüchtigte „Komasaufen“ und durch Aggressionen gegenüber friedlichen Festgästen aufgefallen sind, auch für die Teilnahme am Straßenverkehr ungeeignet sein könnten. Diese präventive Maßnahme, so hofft man, soll vor allem abschreckende Wirkung zeigen. Die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsdienste erhalten die Befugnis, die „Gelbe Karte“ an aggressive Randalierer zu vergeben.

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