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Private Sicherheitsdienste in der Schweiz

Schweiz setzt auf private Sicherheitsdienste

Blick über den Zaun – auch in der Schweiz setzt man immer stärker auf private Sicherheitsdienste

Beispiel Zermatt: Private Security Unternehmen unterstützen die Polizei

Viele Deutschen meinen, dass vor allem in inländischen Metropolen wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt Probleme mit Vandalismus, randalierenden Jugendlichen oder gar gewalttätigen Ausschreitungen an der Tagesordnung sind und dass deshalb vor allem hier private Sicherheitsdienste für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sorgen müssten. Nur wenige wissen um die Probleme, die mittlerweile auch Nachbarländer wie Österreich oder die Schweiz mit denselben Themen haben.

Selbst ein idyllischer Urlaubsort wie Zermatt bleibt davon nicht verschont: Wie die Online-Ausgabe der RhoneZeitung kürzlich berichtete, ist die Polizei dort zur Hochsaison vor große Probleme gestellt. Von den elf Polizisten, die das Korps der Gemeindepolizei Zermatt umfasst, sind drei sogenannte Anwärter, zwei weitere auf der Aspirantenschule in Savatan. Macht sechs voll ausgebildete Polizisten vor Ort – offenbar nicht genug, um das Dorf am Matterhorn vor alkoholisierten Partygängern und pöbelnden Teenies zu schützen. Dies betrifft vor allem die Skisaison von Dezember bis April, wenn das beschauliche Örtchen auf rund 35.000 Menschen anwächst und vom Bergdorf zur Partymetropole von den Ausmaßen einer Kleinstadt wird. Dann muss ein privater Sicherheitsdienst die örtliche Polizei unterstützen, damit aus dem Après-Ski kein Albtraum-Ski wird. Die Polizisten sind zufrieden über die Zusammenarbeit mit dem privaten Security-Unternehmen, wünschen sich aber darüber hinaus, dass auch ihre eigenen Einsatzkräfte aufgestockt werden.

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