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Private Sicherheitsdienste auf hoher See

Private Security als guter Schutz vor Seepiraterie

Nach langer Diskussion zieht man ein erstes Résumé: Private Security als guter Schutz vor Seepiraterie

Er wurde in den vergangenen Jahren heftig diskutiert, der Einsatz privater Sicherheitskräfte an Bord von Containerschiffen und Frachtern der Handelsmarine in Gefahrenzonen wie z. B. am Horn von Afrika vor der Küste Somalias. Doch jetzt gibt es positive Ergebnisse, die eindeutig für die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen sprechen. Die NATO berichtete schon im Dezember 2012, dass in der zweiten Hälfte des Jahres kein einziges Schiff mehr am Horn von Afrika entführt worden war. Deutlich sagte Kommodore Ben Bekkering, dass dies nicht nur auf den Einsatz einer internationalen Schutzflotte in dieser Region zurückzuführen gewesen sein, sondern auch auf die verbesserten Sicherheitsbedingungen auf Handelsschiffen.

Die internationale Gemeinschaft ist seit 2008 mit Marineschiffen vor Ort, aber es ist nicht die Marinepräsenz allein, die die Situation verbessert hat. Es sind vor allem auch die verbesserten Sicherheitsvorkehrungen an Bord der Schiffe und der Einsatz privater Sicherheitsdienste, die sich die Reedereien viel Geld kosten lassen. Das Ergebnis lohnt sich für sie, denn die Kosten für private Security Unternehmen sind immer noch viel geringer als die Zusatzkosten, die entstehen würden, wenn man den Suezkanal umfahren würde und wie im 17. Jahrhundert entlang der Westküste ganz Afrika umschiffen müsste. Mittlerweile setzen rund 58 Prozent der deutschen Reeder private Sicherheitsleute auf ihren Schiffen ein. Im internationalen Vergleich liegen sie damit weit vorn.

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