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Pfefferspray zur Selbstverteidigung

Pfefferspray zur Selbstverteidigung verwenden - Wirkung, Gefahren und die rechtliche Situation

Der Pfefferspray (Wirkstoff: Oleoresin Capsicum) mit seinen intensiven Reizstoffen ist ein äußerst effektives Mittel, um einen Angreifer schnell schachmatt zu setzen. Aus diesem Grund ist er als Waffe bei Polizei und Sicherheitsdiensten sehr beliebt – auch viele Privatpersonen legen sich zum Selbstschutz Pfefferspraydosen zu.

Wie wirkt Pfefferspray und wie gefährlich ist dieser!

Der Wirkstoff, der das Spray zu so einer wirksamen Waffe macht, heißt Capsaicin, eine Substanz die auch in Chilis steckt. Capsaicin reizt die Schleimhäute und führt zu heftig brennenden Augen und geröteter Bindehaut, wenn man den Stoff im Gesicht abbekommt. Bei vielen Menschen entsteht dadurch auch Orientierungslosigkeit und Panik.
Normalerweise hält die unangenehme Wirkung des Pfeffersprays nicht lange an. Je nach Dosierung klingen die Symptome oft in weniger als einer Stunde ab. Richtig gefährlich kann Capsaicin allerdings für Asthmatiker und Menschen unter Drogeneinfluss werden. Hier besteht sogar das Risiko eines Erstickungstodes.

Ist Pfefferspray in Deutschland erlaubt?

In Deutschland ist Pfefferspray nur zur Abwehr gegen Tiere und Menschen erlaubt, wenn es sich um eine absolute Notlage handelt, wie zum Beispiel in einer lebensbedrohlichen Situation. Jeder kann sich das Spray also legal zulegen – nur ein Missbrauch wird bestraft.
Pfefferspray ist also ein sinnvoller Selbstschutz für besonders gefährliche Situationen und gefährdete Personen. Vor allem Frauen können sich so vor sexuellen Übergriffen mit einer noch relativ harmlosen Waffe schützen.

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