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Nicht ungefährlich: Jobs in der Security

Wer im Sicherheitsdienst arbeitet, ergreift einen Beruf, der durchaus Gefahren birgt. So sehr die Sicherheitsfachleute auf Deeskalation und Schadensabwendung bedacht sind, manchmal werden sie einfach angegriffen. So geschehen unlängst im fränkischen Stockheim. Ein maskierter Mann betrat offenbar unbefugt ein Firmengelände. Sofort begann er, die Plane eines abgestellten LKW mit einem Messer aufzuschlitzen. Der diensthabende Wachschutz sprach den Täter an, der sich herumdrehte und dem Wachmann sofort Pfefferspray ins Gesicht sprühte. Dieses Spray erzeugt heftige Reizungen der Augen und Atemwege und ist nicht ganz ungefährlich. Der Wachmann musste im Krankenhaus behandelt werden.

Leider mehren sich solche Vorfälle, was die Annahme nahelegt, dass die Gewaltbereitschaft offenbar stetig ansteigt. Polizei und Sicherheitsdienste stehen hier oft genug in der ersten Reihe, halten buchstäblich den Kopf hin. Auf die zunehmende Gewaltbereitschaft sowie auch die zunehmende Schärfe an Angriffen muss natürlich reagiert werden. War es vor 20 Jahren in aller Regel noch mit einer Rauferei getan, sehen sich Sicherheitsleute heutzutage häufig Angriffen mit Pfefferspray, Messern, Schlaggegenständen oder gar Feuerwaffen gegenüber.

Ausbildung angepasst in Security Jobs

Konsequenterweise werden die Schulungen im Bereich Nahkampf an die neue Bedrohungssituation angepasst. Auch die Ausstattung wird entsprechend gestaltet, so haben Sicherheitsleute häufig ebenfalls Abwehrsprays, Schlaghilfen und auch Utensilien zur Festnahme bei sich. Auch eine Ausbildung sowie der Erwerb der Erlaubnis zum Schusswaffengebrauch ist im Sicherheitsdienst leider nicht mehr ungewöhnlich.

Die Zeiten, in denen Security Jobs von Leuten gemacht wurden, die zwar kräftig aber sonst eher mäßig gebildet waren, sind lange vorbei. Inzwischen gehören die Aufgaben in diesem Dienstleistungsbereich zu den körperlich und psychisch anspruchsvollsten überhaupt.

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