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Nachfrage an bewaffnetem Sicherheitspersonal

Vor allem seit dem Jahr 2010 steigt die allgemeine Nachfrage an privatem Sicherheitspersonal kontinuierlich an. Man spricht hierbei sogar von einer Verdoppelung von Aufträgen und Personal. Diese Entwicklung wird nicht von allen als förderlich gesehen. Vor allem bei der Polizei gibt es zwei verschiedene Lager, die sich über diese Entwicklung nicht einig sind. Für den Staat ist klar, dass gut ausgebildetes Polizeipersonal sehr teuer ist und dass Sicherheitspersonal für gewisse Dienste, wie zum Beispiel Veranstaltungsschutz besser geeignet ist als die teure Polizei. Zusammenarbeit sei hier das Stichwort, sagen die Befürworter vom vermehrten Einsatz von privaten Sicherheitsunternehmen.

Trend zu bewaffnetem Sicherheitspersonal

Mit der exponentiell ansteigenden Nachfrage, steigt auch die Nachfrage von bewaffnetem Sicherheitsdienst. In unserem Nachbarland Österreich beispielsweise besteht viel leichter die Möglichkeit, Securities zu bewaffnen. Alles was benötig wird, ist ein Waffenschein. In Deutschland ist dies nicht so einfach. Grundsätzlich müssen bewaffnete Sicherheitsmitarbeiter die Waffensachkunde inklusive Schießtrainingsnachweis haben. Damit man aber einen Waffenschein bekommt, muss, auch bei Securities, eine Bedürftigkeit von diesem nachgewiesen werden können. Darüber hinaus braucht man für das Tragen von Waffen in öffentlichen Gebäuden, oder im öffentlichen Publikumsverkehr, wie bei großen Veranstaltungen, eine spezielle Genehmigung.

Ist bewaffnetes Sicherheitspersonal sinnvoll?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Natürlich gibt es viele Fälle, bei denen allein das Tragen einer Waffe sehr effektiv sein kann. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass die strengen Bestimmungen nicht umsonst in die deutsche Rechtsordnung eingebettet wurden. Desweiteren muss gesagt werden, dass eine Waffe nicht nur Schutz, sondern auch ein gewisses Gefahrenpotential beinhaltet.

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