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Kommunen setzen auf private Sicherheitsddienste

Zahl der Einbrüche zurückgegangen

Kommunen in Deutschland setzen auf private Sicherheitsdienste

Beispiel Bad Breisig: Zahl der Einbrüche ist durch private Sicherheitsfirmen zurückgegangen.

Wie mittlerweile viele Städte und Kommunen in Deutschland, hat auch das idyllische Bad Breisig am Rhein seit wenigen Jahren ein privates Security Unternehmen engagiert, um die Polizei mit regelmäßigen Streifengängen und Kontrollen zu unterstützen. Timo Paffen, der junge Gründer dieses Unternehmens, definiert präzise, was Sicherheit seiner Auffassung nach für den einzelnen Bürger bedeutet, nämlich „nicht nur das Vermeiden von Gefahr, sondern auch das Streben nach Schutz und das Bewahren von Eigentum.“ Seit seine Wachmänner in der Rheingemeinde unterwegs sind, ist die Zahl der Einbrüche zurückgegangen. Auch die Fälle von Vandalismus, etwa auf Friedhöfen oder in öffentlichen Grünanlagen, haben sich verringert.

Zusammenarbeit mit de Polizei

Die Zusammenarbeit mit der nahen Polizeistation in Remagen wird dabei von beiden Seiten als äußerst positiv bewertet – keineswegs wird der Einsatz privater Sicherheitskräfte als Herabminderung der polizeilichen Leistung gesehen, denn die Beamten können „schließlich nicht überall sein“, wie Paffen sagt. Zu Paffens Strategie gehört auch, dass seine Mitarbeiter hervorragend ausgebildet sind und stets auf dem neuesten Stand über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Sicherheitswirtschaft. Dafür schickt er sie regelmäßig auf Seminare, wo sie insbesondere mit Techniken und Strategien der Deeskalation vertraut gemacht werden. 6000 Euro zahlt Bad Breisig im Jahr für die zusätzliche Unterstützung in Sachen Sicherheit. Bisher ist sie die einzige Gemeinde, die die noch junge private Sicherheitsfirma engagiert hat. Die übrigen Aufträge kommen von Privatpersonen, die sich Sorgen um Haus und Hof machen. Paffen erwähnt, dass dies zwar meist wohlhabendere Bürger seien, dass es Anlass zur Sorge aber durchaus auch in einfacheren Wohngegenden gebe, denn die Diebe machen mittlerweile vor keinem Viertel mehr Halt. So ist der Einsatz privater Sicherheitsdienste durch die Gemeinde oft der einzige zusätzliche Schutz, den weniger Betuchte erhalten.

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