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Frauen - die besseren Personenschützer?

Haben die muskelbepackten Bodyguards ausgedient?

Die Antwort ist natürlich nein. Was aber auffällt, ist die Tatsache, dass die Sicherheitsbranche beim Personenschutz vermehrt auf Frauen setzt. Unter Leibwächter, Objektschützer oder Ordner stellt man sich automatisch einen männlichen Kleiderschrank mit versteinerter Miene vor, der einen einerseits einschüchtert, aber auch auf der anderen Seite so einiges an physischer Kraft mitbringt. Eine Arbeit für 100 Kilo-Männer. So glaubt man zumindest.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in der Sicherheitswirtschaft ist laut Arbeitsagentur in den letzten Jahren um mehr als 6000 gestiegen. Auch der Bundesverband für Sicherheitswirtschaft bestätigt, dass der Anteil der weiblichen Angestellten seit Jahren kontinuierlich mehr wird.

Die Stärken der Frauen im Sicherheitsdienst

Der steigende Einsatz von Frauen als Sicherheitskräfte hat natürlich auch seine Gründe. Die Anforderung an die Securitys hat sich schlicht und einfach verändert. Wo damals vor allem die Abschreckungswirkung eine große Rolle spielte, wird heutzutage eher auf die Deeskalation von kritischen Situationen gesetzt. Es wird von den Klienten sehr oft, eben nicht mehr starke Präsenz verlangt, sondern ein diplomatisches und unauffälliges Auftreten, das wiederum ideal von Frauen gegeben wird.

Allerdings hat nicht nur der private Sicherheitsdienst die Stärken von weiblichem Personenschutz erkannt. Auf diesen wird auch vom Bundeskriminalamt schon seit längerer Zeit zurückgegriffen. Insbesondere beim Schutz weiblicher Staatsgäste. Ebenfalls heißt es beim BKA, dass Frauen laut wissenschaftlichen Studien die besseren Fähigkeiten besitzen, um potenzielle Attentäter zu lokalisieren und zu identifizieren. Dieses frühzeitige Erkennen von Gefahren ist einer der allerwichtigsten Eigenschaften, die ein/e Security Mitarbeiter/in besitzen sollte.

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