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Flüchtlingskrise als Millionengeschäft?

Das Geschäft mit der Sicherheit -Die Flüchtlingskrise als Millionengeschäft

Berlin. Die Angst vor Terroranschlägen, vor Kriminalität, vor Amokläufern und dann noch die Flüchtlingskrise bringen das Geschäft mit der Sicherheit auf Hochkonjunktur. Wenn man ins Jahr 2012 vor der Flüchtlingskrise zurückblickt, befanden sich in Berlin - laut Bundesverband der Sicherheitswirtschaft - noch 59 private Sicherheitsunternehmen. Nach einem viertel Jahr wuchs die Zahl bereits auf 76 Firmen an!

Seit 2012 wurde von der Stadt Berlin aus deutlich über 9 Millionen Euro an private Sicherheitsdienste ausgezahlt. An der Turmstraße befindet sich die zentrale Aufnahmestelle, an der auch das Taschengeld an die Flüchtlinge ausgezahlt wird. Dadurch entsteht ein erhöhter Schutzbedarf. Zusätzlich zur Stelle in der Turmstraße wurde als Entlastung eine neue Ankunftsstelle an der Bundesallee in Wilmersdorf eingerichtet, die ebenfalls gut bewacht und beschützt werden muss. Dort entstehen laut der dortigen Verwaltung der Aufnahmestelle rund 3,8 Millionen Euro an Kosten pro Jahr. Es sind derzeit 800 Menschen untergebracht. Rund um die Uhr befindet sich dort ein privater Sicherheitsdienst. 3,15 Millionen Euro von den 3,8 im Jahr fließen in die Kasse von Sicherheitsfirmen.

Die ist nur ein Beispiel von vielen. Das Landesamt für Flüchtlinge (LAF) in Berlin schrieb bereits im Herbst wieder benötigte Sicherheitsdienstleistungen für 18 Flüchtlingsunterkünfte aus. Die Bewachung von solchen Unterkünften ist für Sicherheitsunternehmen sehr attraktiv, da sie hierbei eine Anstellung über einen sehr langen Zeitraum bekommen, in dem durchgehend überwacht werden muss und somit auch durchgehend Geld verdient wird.

Dies macht es im Gegenzug schwieriger für Organisatoren von Abendveranstaltungen, gute Sicherheitsdienste anwerben zu können. Wir als GSD Sicherheitsdienst in München stehen Ihnen weiterhin im Tagesgeschäft wie Wachschutz, Objektschutz und Hundestreifendienstzur Verfügung.

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