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„Feuerteufel“: Sicherheitsdienste patroullieren

Schutz vor „Feuerteufel“: Private Sicherheitsdienste patrouillieren

In Bietigheim-Bissingen schützen private Sicherheitskräfte parkende Autos vor Brandanschlägen.

Jetzt hat er auch das schwäbische Bietigheim-Bissingen erreicht, der Wahnsinn der Brandanschläge auf parkende Autos. Seit Oktober letzten Jahres brennen hier immer wieder Luxuskarossen in Autohäusern, und renommierte Autohändler leben in Angst vor dem nächsten Anschlag. Mittlerweile erstreckt sich die Anschlagsserie aber nicht nur auf „Nobelschlitten“, sondern auch auf gewöhnliche Mittelklasse- und Kleinwagen. Vor diesem Hintergrund schließt die Polizei weitgehend aus, dass die Taten politisch motiviert sind. Eher weist die Handschrift auf einen notorischen Pyromanen hin. Seit die Brandserie eine neue Dimension hat und nun auch Lagerhallen und sogar Schulen im Umkreis von Bietigheim angezündet wurden, schließt man auch Nachahmungstäter nicht aus.

Die Brandserie hat dazu geführt, dass man verstärkt mit privaten Security Unternehmen zusammenarbeitet. Viele Autohändler investieren in den Schutz ihrer wertvollen Ware, indem sie private Sicherheitskräfte engagieren, die vor allem in der Nacht entlang der Neuwagenreihen auf Streife gehen. Doch das kann natürlich nur eine Übergangslösung sein. Die Polizei, die eine Sonderkommission mit dem Namen „Logi“ – der Name eines nordischen Feuerriesen – eingerichtet hat, arbeitet auf Hochtouren. Der Druck durch die Öffentlichkeit wächst, denn schließlich wollen die Händler nicht unbegrenzt private Sicherheitsdienste einsetzen müssen. Doch noch sind die „Logi“-Fahnder von einer im wahrsten Sinne des Wortes „heißen“ Spur leider weit entfernt.

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