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Drohnen bald auch für private Sicherheitsdienste?

Ein japanisches Security Unternehmen entwickelt Drohnen für den privaten Sicherheitseinsatz.

Nur eine Frage der Zeit bis private Sicherheitsdienste Drohnen zur Überwachung und Schutz einsetzen werden. An den Drohnen, die eine japanische Security Firma zurzeit entwickelt, scheiden sich die Geister. Die kleinen fliegenden Überwachungsgeräte mit den mobilen Kameras stammen ursprünglich aus dem militärischen Einsatzbereich. Immer beliebter werden sie auch bei Dokumentarfilmern, denn sie erlauben Perspektiven, die normalerweise unzugänglich sind. So wird es möglich, sensationelle Bilder im Hochgebirge oder über undurchdringlichen Wäldern zu schießen und Einblicke z. B. in die Welt von Extremkletterern wie den bekannten "Huberbuam" zu geben. Doch sollen die fliegenden Spione auch von privaten Sicherheitsdiensten eingesetzt werden können?

Manch Datenschützer fürchtet den totalen Überwachungsstaat, wie Hubert Schölnast auf der Internet-Seite gizmodo.de, der warnt: „Vielleicht sollte man sich schon jetzt eine eigene Armee aus Abwehr-Drohnen zulegen, um in Zukunft gegen die Überwachung durch die Regierung und jetzt auch von Privatfirmen besser geschützt zu sein. Der Himmel der Zukunft wird voller Drohnen sein.“ Angesichts der Tatsache, dass die Japaner das Modell frühestens 2014 auf den Markt bringen wollen, scheint das vielleicht ein wenig hysterisch. In naher Zukunft wird man zumindest in Deutschland wohl vorerst weiterhin auf die klassischen Instrumente privater Sicherheitsdienste angewiesen sein – und die heißen vor allem: professionelle, bestens geschulte Mitarbeiter und kompetente Sicherheitsberatung.

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