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Dienstleitung Geldtransport

Der Geldtransport als Dienstleistung privater Sicherheitsdienste

Der Geldtransport oder der Transport von wertvollen Rohstoffen wie Gold ist ein sehr altes Geschäft. Heutzutage gibt es natürlich eigene Firmen die sich allein darauf spezialisiert haben. Diese Dienstleistung wird aber auch sehr häufig von privaten Sicherheitsdiensten angeboten oder von öffentlich – rechtlichen Stellen durchgeführt.

Geldtransporte in der Privatwirtschaft

Sämtliche Geldtransporte in Deutschland, die zwischen Banken stattfinden werden in der Regel von Sicherheitsunternehmen durchgeführt. Diese Unternehmen sind an die Sicherheitsvorschriften der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) gebunden. Das Sicherheitspersonal, das solch einen Geldtransfer durchführt darf mit Schusswaffen ausgerüstet sein und diese gemäß dem Waffengesetz und der Unfallverhütungsvorschrift des Bewachungsgewerbes auch einsetzen.

Öffentlich-rechtliche Geldtransporte

Öffentlich–rechtliche Geldtransporte sind Transporte die zwischen öffentlichen Geldinstituten, wie die Deutsche Bundesbank, Landeszentralbanken, Banknotendruckereien und Münzprägeanstalten durchführen. Diese werden ebenfalls meistens von privaten Sicherheitsdienstleister ausgeführt, aber teilweise zusätzlich mit Polizeifahrzeugen geschützt.

Die Fahrzeuge

Die besonderen Eigenschaften der Geldtransportfahrzeuge beschränken sich häufig auf eine starke Panzerung, eine GPS-Überwachung und eine Luftkennungsnummer, die sich am Dach des Fahrzeuges befindet. Der Laderaum ist mit einer Alarmanlage gesichert und lässt sich nur von innen öffnen. Das Geld wird in Metallkisten transportiert, in denen sich Farb- oder Rauchbomben befinden, die bei einem gewaltsamen Öffnungsversuch in die Luft gehen und das Geld unbrauchbar machen.

Die Euroeinführung, der größte Geldtransport

Das meiste Geld wurde wohl zum Jahreswechsel von 2001 auf 2002 transportiert, als die große Euroumstellung von statten ging. Insgesamt wurden in Deutschland 132 Milliarden Euro in Form von Banknoten, sowie 4,3 Milliarden Euro in Form von Münzen von der Bundeszentralbank in die Landeszentralbanken gebracht und von dort weiter in die Banken und Händler verteilt.

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