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Der Bielefelder Feuerteufel

Der Bielefelder Feuerteufel – Ein Fall für Polizei und private Sicherheitsdienste

Er zündelt ohne Pause und hat inzwischen in mehr als 15 Fällen Feuer gelegt: Ein Brandstifter, der seit mehreren Wochen die Bielefelder Innenstadt unsicher macht und sowohl der Polizei als auch den privaten Sicherheitskräften Rätsel aufgibt. Einmal mehr zeigt sich in dem Bielefelder Fall, dass die betroffenen Bürger bereit sind, mit eigenem Kapital für ihre Sicherheit zu sorgen und nicht allein auf den Einsatz der Polizei vertrauen. So hat die Bielefelder „Kaufmannschaft Altstadt“ ein privates Security Unternehmen angeheuert, das die Polizei bei der Suche nach dem Täter unterstützen soll, und außerdem eine Belohnung von 500 Euro für dessen Ergreifung ausgesetzt. Die Polizei sieht sich keineswegs in Konkurrenz zu den privaten Sicherheitskräften, sondern begrüßte das Engagement der Kaufleute und lobte die gute Zusammenarbeit. Inzwischen steht fest, dass es sich um eine Tätergruppe handelt. Einer der Brandstifter, ein 25-jähriger, offenbar psychisch gestörter Mann, konnte zwischenzeitlich gestellt werden, doch die Suche nach dem Haupttäter geht weiter, denn die Brandserie in Treppenhäusern, Müllcontainern, Kellern und Toilettenhäuschen hält noch immer an und beunruhigt die Anwohnerschaft. Bleibt zu hoffen, dass der gemeinsame Einsatz von Polizei und privatem Sicherheitsdienst bald zur Ergreifung des Hauptdrahtziehers führt.

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