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Bewaffnete Securitys im Weihnachtsshopping

Weihnachtszeit ist Shopping-Zeit. Fast alle Menschen versuchen, ihre Liebsten mit einem tollen, teuren und besonderen Geschenk eine Überraschung zu bereiten. Doch leider geht dieser Wunsch manchmal so weit, dass das Begehren nach etwas Teurem die eigentlichen finanziellen Möglichkeiten übersteigt. Dieses Phänomen bekommen in der schönsten und stressigsten Zeit vor allem die Juweliere zu spüren. Die Diebstähle sind Ende November und im Dezember bei Juwelieren, im Vergleich mit dem restlichen Jahr, klar außerhalb der Norm. Die österreichischen Versicherungen haben reagiert und gaben den Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhändler, aufgrund des hohen Schanden, der befürchtet wird, härtere Auflagen.

Eine der Auflagen ist, dass die Sicherheitsmitarbeiter zur Abschreckung Pistolen tragen müssen. „Die Zeiten sind härter geworden“, bestätigt ein Sicherheitsdienstmitarbeiter aus Wien, der in der Kärnterstraße, in der berühmtesten Shoppingstraße Österreichs, vor einem Juwelier steht. Zur Waffe greifen dürfe er zwar nur wenn sein Leben in Gefahr wäre, aber es ist ein klarer Trend, dass von immer mehr Veranstaltern, Versicherungen und Kaufhäusern nach bewaffnetem Sicherheitspersonal gefragt wird.

Bewaffnung kann Anschläge selten verhindern

Nicht nur die Angst vor Überfällen, sondern auch die Angst vor Anschlägen legen einen leichten Schatten über die Shoppingcenter und Weihnachtsmärkte. Insbesondere seit den Vorfällen in München, Ansbach und Berlin ist die Anfrage nach bewaffneten Beschützern sehr hoch. Da laut eines bayrischen Betreiber eines Sicherheitsunternehmens bereits schon kleinere Weihnachtsmärkte in Dörfern Anfragen stellen, ist es nicht möglich allen gerecht zu werden.
Durch den neuen Andrang an bewaffnetem Schutzpersonal werden auch kritische Stimmen laut. Die Schusswaffe dient der Abschreckung, kann aber auch als Provokation gesehen werden und in einem Notfall auch in die falschen Hände geraten.

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