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Berufsbild Personenschützer

Das Image des Personenschützers, so die deutsche Bezeichnung, ist sicherlich stark gefärbt durch Filme wie „In The Line Of Fire“ mit Clint Eastwood oder auch „Bodyguard“ mit Kevin Costner. Wie so oft, liegt Hollywood hier ganz knapp neben der Wahrheit. Im Alltag ist dieser Beruf bei Weitem nicht so romantisch, aber auch meistens nicht wirklich so spektakulär.

Der Personenschützer hat die Aufgabe, eine Person zu schützen. Dabei geht es zum Beispiel darum dafür zu sorgen, dass alle anderen auf Abstand bleiben. Dies ist vor allem beim Schutz von Prominenten wichtig. Ebenso braucht der Beschützer ein ausgeprägtes Gespür für das Umfeld und sich möglicherweise entwickelnde Gefahrenmomente. Idealerweise werden Letztere sofort entschärft, sodass es erst gar nicht zur Konfrontation kommt.

Die wichtigste „Waffe“: Persönlichkeit

Es ist sicherlich richtig, dass der Personenschützer seine Schutzperson notfalls mit Gewalt, unbewaffnet und, je nach Gefahreneinstufung, auch bewaffnet, schützt. Doch muss dies immer das letzte Mittel sein. Das wichtigste „Handwerkszeug“ sind selbstbewusstes Auftreten und die Fähigkeit, sich nicht provozieren zu lassen. Auch ist es in aller Regel so, dass der Bewacher sich sehr unauffällig im Umfeld der Schutzperson aufhalten muss, also etwa als Chauffeur, Kindermädchen, Assistent oder Sekretärin getarnt.

Auch dies dient dem Schutz. Ein Personenschützer, der scheinbar gar nicht da ist, erregt keine Aufmerksamkeit. So kann sich die Schutzperson unbemerkter bewegen und erregt kein unnötiges oder gar gefährliches Interesse von Passanten. Der Beruf ist tatsächlich etwas anders als in Hollywood dargestellt, doch ist er ein abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld. Das wichtigste „Kapital“: Diskretion.

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