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Bekämpfung öffentlicher Trinkgelage

Hannover setzt auf private Sicherheitsdienste

Bekämpfung öffentlicher Trinkgelage: Hannover setzt auf private Sicherheitsdienste

Die niedersächsische Landeshauptstadt setzt private Sicherheitskräfte zur Kontrolle von Jugendlichen ein.

Den Stadtoberen in Hannover reicht es: Öffentlicher Alkoholkonsum, meist von Jugendlichen, nimmt überhand in Bussen und U-Bahnen, in Stadtparks und auf öffentlichen Plätzen. Oftmals kommt es zu Randale und gefährlichen Situationen, wenn die Teenager stark angetrunken sind. Bier, Wodka und Co. sollen nun aus dem Stadtbild verbannt werden: Sozialarbeiter sollen gemeinsam mit Mitarbeitern privater Security Unternehmen dafür sorgen, dass in der Öffentlichkeit kein Alkohol mehr getrunken wird. Ab April 2013 will man daher private Sicherheitsdienstleister mit ins Boot holen.

Ein Plan, der durchaus umstritten ist: Die Gewerkschaft der Polizei warnt vor den Plänen der rot-grünen Stadtverwaltung. Klaus Dierker, Vize-Landeschef der GdP, gibt zu bedenken, dass ein martialisches Auftreten privater Sicherheitskräfte Konflikte eher verschärfen als verhindern könne. Für ihn ist das Wahren der öffentlichen Ordnung eine originäre Aufgabe der Polizei. Ungewöhnlich genug, dass rot-grüne Politiker für den Einsatz privater Sicherheitsdienste sind – vielleicht haben sie das positive Beispiel vieler anderer Gemeinde und Städte vor Augen, wo Sozialarbeiter, Ordnungsämter, Polizei und private Security Unternehmen oftmals hervorragend Hand in Hand arbeiten und gute Erfahrungen bei der gemeinsamen Bekämpfung von Vandalismus und öffentlichem Alkoholkonsum gemacht haben.

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