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BDSW skizziert die Aufgaben der Sicherheitsdienste

Aktuell: BDSW skizziert die Aufgaben der privaten Sicherheitswirtschaft.

Vielfältige Aufgaben warten auch in diesem Jahr auf die privaten Sicherheitsdienste.

Vor kurzem trafen sich Vertreter des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), um die aktuelle Situation der privaten Sicherheitsbranche zu umreißen und Aufgaben, Probleme und offene Fragen zu benennen. Zum Auftakt konnte Verbandspräsident Gregor Lehnert gute Zahlen vorlegen: Die Umsätze der privaten Security Unternehmen seien im vergangenen Jahr um drei Prozent gestiegen und lägen nun bei ca. 5,15 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Beschäftigten in der Sicherheitsbranche ist moderat gestiegen, nämlich um etwa 1,3 Prozent auf 185.000 Beschäftigte. Das verwundert nicht, sind doch die Berufsbilder im Bereich der privaten Sicherheit, wie etwa die Fachkraft für Schutz und Sicherheit, in den letzten Jahren immer attraktiver geworden. Die Branche hat eine regelrechte Qualifizierungsoffensive gestartet. Außerdem kündigte Lehnert an, dass er sich weiterhin für eine Bekämpfung struktureller Ungerechtigkeiten einsetzen wolle.

Was die aktuellen und künftigen Aufgaben der privaten Sicherheitswirtschaft betrifft, so skizzierte Lehnert zwei wesentliche Felder: zum einen den Wirtschaftsschutz, der z. B. die Bereiche Wirtschaftsspionage und Angriffe auf IT-Strukturen betrifft, zum anderen das leidige Thema Piraterie, zu dem leider keine positiven Entwicklungen zu vermelden waren. Die deutschen Reedereien würden laut Dr. Harald Olschok, Geschäftsführer des BDSW, ihre Aufträge nur unter Kostenaspekten vergeben. Mit ihnen will man demnächst das Gespräch suchen, um ihnen klarzumachen, wie wichtig die Qualität auf dem Sektor privater Sicherheitsdienstleistungen und damit auch der Pirateriebekämpfung sei.

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