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Bald höhere Löhne in der Sicherheitsbranche?

Gregor Lehnert und Frank Bsirske im Gespräch um die Tarife für private Sicherheitsdienstleister.

Vor Kurzem trafen sich Gregor Lehnert, der Präsident des Bundesverbandes der Privaten Sicherheitswirtschaft (BDSW), und der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske zu einem Meinungsaustausch in Berlin. Dabei ging es in erster Linie um die Löhne für die rund 185.000 Mitarbeiter privater Security Unternehmen. Hier ist ein stufenweises Vorgehen geplant: Nachdem für die 17.000 Beschäftigten der Sicherheitsbranche an den Verkehrsflughäfen erfolgreich ein bundesweiter Manteltarifvertrag ausgehandelt wurde, sollen so bald wie möglich Verhandlungen aufgenommen werden, um einen Entgeltrahmen- und einen Entgelttarifvertrag zu vereinbaren. Beide Tarifparteien bekräftigten ihren Vorsatz, auf dem Gebiet der Weiterbildung der Mitarbeiter noch intensiver zusammenzuarbeiten.

Das Projekt PegASUS, mit dem mehr als 1000 Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste gefördert wurden, ist ein positives Beispiel für den Erfolg dieser Zusammenarbeit. Ein weiteres wichtiges Thema in den Gesprächen von Lehnert und Bsirske war der geplante Abschluss eines bundesweiten Tarifvertrages zu Regelungen der Zeitzuschläge bei Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit. Hier gibt es immer noch „Wildwuchs“ und uneinheitliche Regelungen für die Mitarbeiter der privaten Sicherheitsbranche.

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