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Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft: Künstliche Intelligenz wird wichtiger

Tag der Aus- und Weiterbildung 2026: BDSW und Messe Essen zeigen, wie KI die Ausbildung und Arbeit in der Sicherheitsbranche verändert

Wie verändert Künstliche Intelligenz (KI) die Arbeit in der Sicherheitswirtschaft – und welche Bedeutung hat sie für die Ausbildung? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der 7. Tag der Aus- und Weiterbildung am 22. September 2026 auf der security essen. Unter dem Motto „Heute lernen, morgen sicher handeln – mit KI!“ informierten der BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft und die Messe Essen Auszubildende, Studierende und Umschüler über aktuelle Entwicklungen und berufliche Perspektiven.

KI verändert auch die Sicherheitsbranche

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie KI sinnvoll und verantwortungsvoll in der beruflichen Bildung eingesetzt werden kann. André Danner, Lead Consultant der Geman Business Protection GmbH, erläuterte in seinem Vortrag „KI, Fake oder Fakt? Warum Informationskompetenz zur Schlüsselqualifikation der Sicherheitsbranche wird“, welche Möglichkeiten moderne KI-Anwendungen bieten und worauf Auszubildende und Ausbildungsbetriebe achten müssen.

BDSW-Präsident Werner Landstorfer betonte, dass Künstliche Intelligenz auch die Arbeit von Sicherheitskräften verändern wird. Deshalb sei es wichtig, junge Menschen frühzeitig auf den kompetenten und sicheren Umgang mit entsprechenden Werkzeugen vorzubereiten.

Für angehende Fachkräfte für Schutz und Sicherheit bedeutet das: Neben klassischen Fachkenntnissen gewinnen digitale Kompetenzen und der kritische Umgang mit Informationen zunehmend an Bedeutung.

Ausbildung bietet vielfältige berufliche Perspektiven

Der Tag der Aus- und Weiterbildung bot den Teilnehmenden außerdem die Möglichkeit, Unternehmen der Sicherheitswirtschaft kennenzulernen und sich über unterschiedliche Tätigkeitsfelder und Karrierewege zu informieren. Der direkte Kontakt zu Ausbildungsbetrieben und potenziellen Arbeitgebern stand dabei ebenfalls im Mittelpunkt.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Ausbildung ist Robin Löffler. Er wurde beim Tag der Aus- und Weiterbildung als bester Auszubildender des Jahres 2026 ausgezeichnet. Seine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit bei der HKS Sicherheitsservice GmbH schloss er bei der IHK Hannover mit 92 Punkten ab.

In den Prüfungsbereichen „Situationsgerechtes Verhalten und Handeln“ sowie „Sicherheitsorientiertes Kundengespräch“ erreichte Löffler jeweils die volle Punktzahl. Aufgrund seiner Leistungen konnte er seine Ausbildung verkürzen. Bereits während der Ausbildung übernahm er zusätzliche Verantwortung bei der Vorbereitung und Umsetzung neuer Kundenaufträge. Nach seinem Abschluss wurde er als Disponent übernommen.

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit werden gebraucht

Die Sicherheitswirtschaft bildet seit 2002 Fachkräfte für Schutz und Sicherheit aus. Seit 2008 gibt es außerdem den Ausbildungsberuf Servicekraft für Schutz und Sicherheit. Mehr als 12.000 Absolventinnen und Absolventen haben inzwischen ihre Abschlussprüfung bestanden. Jährlich werden etwa 1.300 bis 1.400 neue Ausbildungsverträge geschlossen.

Die Entwicklung zeigt: Eine Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft verbindet praktische Verantwortung mit vielfältigen beruflichen Möglichkeiten. Gleichzeitig kommen neue Themen wie Künstliche Intelligenz und digitale Informationskompetenz hinzu.

Quelle: BDSW.de

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