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Angst vor Übergriffen im Rathaus

Sicherheitsmitarbeiter bewachen das Verwaltungsgebäude am Hauptbahnhof Krefeld.
Seit Randalierer aus der Haft entlassen wurde sind Mitarbeiter in Sorge um ihre Sicherheit. Die Stadt Krefeld hat einen Sicherheitsdienst beauftragt, der seit vier Wochen im Verwaltungsgebäude am Hauptbahnhof und Rathaus seinen Dienst tut.

Aufgrund immer wieder aggressiv auftretende Besucher, die zum Teil auch handgreiflich werden, hat die Stadt zu dieser Maßnahme gegriffen. „Wir wollen dem Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger als unseren Kunden, aber natürlich auch dem unserer Mitarbeiter Rechnung tragen“, so der Sprecher der Stadt Timo Bauermeister auf Anfrage der Westdeutsche Zeitung (WZ Newsline). Der Auftrag der Wachleute beginnt zu einem Zeitpunkt, bei dem ein Mann aus der Haft entlassen wurde, der in den Verwaltungsräumen bereits schon einmal für Angst und Schrecken gesorgt hatte. Besonders im Sozialamt sind die Mitarbeiter zurzeit sensibilisiert – dort der Auftritt des Mannes im Dezember 2009 eskaliert.

Damals hatte der Mann, gegen den bereits ein Hausverbot verhängt worden war, zwei Personen verletzt. Er hatte sich Zutritt zu einem Dienstzimmer verschafft und sehr lautstark einen speziellen Fahrschein gefordert. Stadtbeschäftigte die dazu kamen bedrohte er mit einem Taschenmesser indem er nach ihnen stieß. Anschließend warf er alles, was er greifen konnte, nach den Mitarbeitern. Einen Schlüsselkasten warf er einem damals 50 Jahren alten Mitarbeiter an den Kopf. Erst als herbeigerufene Polizeibeamte Pfefferspray einsetzten, konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden.

Wie bekannt wurde, hatte der Mann bereits Wochen zuvor schon einmal im Sozialamt randaliert, Mitarbeiter des Ordnungsamtes beschimpft und mit einer Schießerei gedroht. Nach Einlieferung in eine psychiatrische Klinik hatte er dort versuchte eine Patientin zu vergewaltigen. Wegen all dieser Taten hatte ihn das Landgericht zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Wir als GSD Sicherheitsdienst München und Nürnberg sehen dadurch unsere Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Polizeikräften als einen wichtigen Beitrag in öffentlichen Einrichtungen bestärkt.

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