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Wohnungseinbrüche in Deutschland

Einbruchsrisiko wird unterschätzt

Der Einbruch-Report 2017 der deutschen Versicherungswirtschaft kann nun nach 10 Jahren endlich wieder eine positive Statistik vorweisen. Viel zu lange musste der GDV auf so einen Bericht warten, denn mehr als Prävention könne man nicht anbieten, sagte ein Pressesprecher. Obwohl die Einbrüche um 10 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 gesunken sind, wird nach wie vor das eigene Einbruchsrisiko unterschätzt, wie eine im Report enthaltene Umfrage deutlich macht.

Der Bericht beinhaltet auch eine Befragung mit dem Titel „Wohnsicherheit und Einbruchsdiebstahl“. In diesem zeigen die Ergebnisse, dass die Angst vor einem Einbruch gestiegen ist und, dass das empfundene Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, sich ebenfalls erhöht hat. Jeder Dritte kann eine solche Angst bestätigen. Trotzdem sind nur wenige bereit etwas für ihre Sicherheit zu tun und vorzusorgen. Ebenfalls jeder Dritte sieht sich allein durch seine Wohnanlage auf der sicheren Seite.

Wenige greifen auf mechanische Sicherheitstechnik zurück

Die Sicherheitsausstattung von den meisten Wohnungen und Häusern ist für viele Einbrecher ein einfacher Spaziergang. Es hapert sehr oft sogar an den einfachen mechanischen Vorkehrungen, wie abschließbare Fenstergriffe, zusätzlichen Sicherungen an Terrassen- oder Balkontüren und doppelt gesicherte Türschlösser. Nur ein Viertel der Befragten konnte die Frage nach dem Vorhandensein einer mechanischen Sicherheitstechnik im Gebäude bejahen. Diese Sicherheitstechniken sind nicht so teuer wie Alarmanlagen und erschweren einen Einbruch um ein Vielfaches. Schockierend ist die Antwort von vielen Mietern. Einige weisen darauf hin, dass ihr Vermieter nicht bereit war eine Investition in Sicherungstechnik zu unterstützen, oder einen solchen Einbau gar verboten hat.

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