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Private Sicherheits- und Militärunternehmen II

Warum werden eigentlich private Sicherheits- und Militärunternehmen engagiert? Aus der Sicht von staatlichen Auftraggebern liegt der Vorteil ganz klar darin, dass sie durch den Einsatz von solchen PMCs weniger diplomatische Verwicklungen entstehen lassen und natürlich auch gegen eine hohe Todesstatistik arbeiten. Ein weiterer Vorteil verbirgt sich auch in der Preisfrage. Laut den Auftraggebern sei das Zurückgreifen auf private Militärs auch um einiges kostengünstiger als der Einsatz der eigenen Armee, vor allem wenn es um kurze, aufwendige und weit entfernte geht. Diese Aussage wird aber von Experten abgelehnt, da die Ausbildung und somit ebenfalls die Ausbildungskosten von PMCs (die meist Veteranen sind) bei der nationalen Armee liegt und der Sold eines privaten Soldaten fast viermal so hoch ist wie eines nationalen.

Neben der niedrigeren Todesrate geraten Staaten auch nicht so medial in die Bredouille, wenn Mitarbeiter von einem Sicherheitsunternehmen getötet werden und nicht aus der eigentlichen Armee. Der letzte Vorteil für staatliche Auftraggeber ist ein sehr umstrittener. Da die privaten Militärunternehmen sich in einer völkerrechtlichen und kriegsrechtlichen Grauzone bewegen, im Gegensatz zu der Armee, werden sie gerne von Staaten angeheuert, um rechtlich kritische Missionen auszuführen.

Schutz von eigenen Anlagen, Schiffen o. Ölfeldern

Neben den staatlichen Auftraggebern geht es Auftraggebern aus der Privatwirtschaft hauptsächlich um den Schutz von eigenen Anlagen, Schiffen oder zum Beispiel Ölfeldern. Unternehmen greifen auf PMCs zurück wenn der Aufwand zu hoch ist, das Bewachen selbst durchzuführen oder die Erfahrung beziehungsweise die Ausrüstung und das Personal fehlt. Des Weiteren sichert sich die Unternehmung bei der Anheuerung von privaten Sicherheitsunternehmen auch strafrechtlich ab.

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