Personenschutz - Aufgaben und Einsatzbereiche

Der Personenschutz hat die Aufgabe, bestimmte Personen vor Angriffen zu schützen, wie beispielsweise Attentate oder Entführungen. Die Personenschützer, häufiger bekannt unter der Bezeichnung Leibwächter oder Bodyguards, sind für den Nahkampf ausgebildet und führen in besonderen Fällen auch Schusswaffen mit sich.

Welche Personen werden geschützt?

Es gibt vor allem zwei Gruppen von Menschen, für die ein Personenschutz in Frage kommt: Zum einen sind es Personen des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Prominente oder Menschen in hochrangigen Positionen, bei denen eine erhöhte Gefahr eines Angriffes oder einer Belästigung in der Öffentlichkeit besteht. Zum anderen kommen Personenschützer auch für Menschen zum Einsatz, bei denen durch verschiedene Umstände akutes Risiko für einen Angriff gegeben ist. Das betrifft in erster Linie Personen, die als Zeugen vor Gericht ausgesagt haben (Zeugenschutzprogramm).

Verschiedene Gefährdungsstufen

Man unterscheidet beim Personenschutz zwischen drei verschiedenen Gefährdungsstufen, wobei Stufe III die leichteste Gefährdung darstellt, während bei Stufe I schon eine erhebliche Anschlagsgefahr besteht. In solchen Fällen werden auch mehrere Leibwächter für eine einzelne Person und spezielle gepanzerte Fahrzeuge für den Transport eingesetzt.

Wer bietet Personenschutz an?

Private Sicherheitsdienste kommen hierbei am meisten zum Einsatz, es gibt jedoch auch einen staatlichen Personenschutz. Um einen Schutz vom Staat zu bekommen, muss man allerdings als besonders bedroht eingestuft werden, in der Regel verweist man auch hier meistens auf private Sicherheitsdienste.

Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Hier erfahren Sie mehr